Point of no Return

Man stelle sich einmal vor, man habe in seinem Leben einen Punkt erreicht, von dem man nicht mehr zurückweichen kann, ein Punkt an dem das Leben endet und nur die Qualen bleiben, the Point of no Return.
Dieser Punkt ist leichter zu erreichen als man denken mag, eine einzige Entscheidung kann alles ändern, eine Entscheidung, die getroffen wurde um alles besser zu machen, alles zu bereinigen, eine Entscheidung aus Gutgläubigkeit, die alles ruiniert, die einen in den Wahnsinn treibt und in den sicheren Tod.
An diesem Punkt angekommen ist der Tod aber lukrativer als das Leben, zumindest wenn man das unausweichliche kennt.

Doch eine wichtige Frage ist erst einmal, was bedeutet der Tod überhaupt?

Es gibt zwei Arten von Tod, der körperliche, und der seelische Tod.
Der körperliche Tod ist ein befreiender Tod, da er das Leben von alles Schmerzen und Qualen befreit und alles was einem zu schaffen macht ausmerzt.
Der seelische Tod und das ist der Tod um den es geht, ist ein Tod der Qualen verursacht die nicht zu ertragen sind, ein Tod welcher vernichtet, jedoch nicht befreit.

Doch wie erreicht man den Zustand des seelischen Todes?

In dem man seinen Sinn verliert.

Nur wie verliert man seinen Sinn? Was ist überhaupt der Sinn des Lebens?

Jeder Mensch hat einen ganz bestimmten Sinn in seinem Leben, der der eine oder andere mag sich von der Masse abheben, aber im Prinzip ist der Sinn der meisten Menschen gleich, nämlich sich selber und seine Liebe zu finden und sich ein schönes und rundum glückliches Leben aufzubauen.
Dazu kommt natürlich die Tatsache das der Fortbestand gesichert werden muss. Inwiefern dieser Sinn im Einzelnen variieren kann mal bei Seite geschoben, ist der Sinn des Lebens eines Menschen in etwa so zusammen zu fassen.

Doch wie ist es möglich diesen Sinn zu verlieren?

Ganz einfach, man stelle sich einmal vor man treffe die Liebe seines Lebens und erfährt so alles Glück der Welt beinahe mehr als man selber ertragen kann, man führt ein wundervolles Leben bis zu einem bestimmten Tag.
An jenem Tage fangen die Zweifel an, keine Zweifel an ihr oder Beziehung, eher Zweifel an sich selbst, Zweifel die einem einreden man sei nicht gut genug für sie, nicht der Richtige und sie könnte unglücklich werden.
Diese Zweifel verunsichern einen solange bis man nach Fehlern sucht, Fehler die man selber verursacht, ohne Vorsatz, aber unterbewusst sabotiert man seinen eigene Beziehung. Diese Fehlersuche beginnt ebenfalls unterbewusst, auf Grund der Gedanken, das einfach alles zu gut läuft, das man es nicht verdient habe.
Ab da fängt man an sich selbst zu verletzen, aber nicht körperlich, sondern geistig. Man macht sich selber wahnsinnig, man fängt an zu misstrauen, zerstört seine eigene Beziehung, sich selbst und sein Leben.
Wer seinen Sinn verliert, der verliert alles, man wird zu einer leblosen Hülle seiner Selbst, trottet durch den Alltag ohne jedwedes Ziel und ohne Freude, jeden Tag das selbe tun, glücklich erscheinen, wenn andere dabei sind, immer so tun als wäre alles in Ordnung, ein Leben hinter einer immerwährenden Maske.

Tod wäre die einzige Erlösung, doch wie soll man sich man sich umbringen wenn man bereits Tod ist?

8.6.12 02:19

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